2. Sinfoniekonzert

Lowell Liebermann
Revelry for Orchestra op. 47

Edvard Grieg
Klavierkonzert a-Moll op. 16

Jan Arvid Prée
perseverance in peace
(Auftragskomposition des IMPULS-Festivals, Uraufführung)

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

»Künstler wie Bach und Beethoven haben auf den Höhen Kirchen und Tempel errichtet. Ich wollte … Wohnstätten für die Menschen bauen, in denen sie sich heimisch und glücklich fühlen.« Diesen selbst gestellten Anspruch hat der Norweger Edvard Grieg mit vielen seiner Werke eingelöst, auch in seinem einzigen Klavierkonzert (1868). Es legte den Grundstein für Griegs Weltruhm als dem Protagonisten einer nationalen norwegischen Musik. Was Grieg für die Norweger, das wurde eine Generation später Sibelius für die Finnen. Anders als Grieg setzte sich Sibelius über einen Zeitraum von fast 30 Jahren auch intensiv mit der Gattung der Sinfonie auseinander. Die Siebente Sinfonie (1924) ist ein höchst unkonventionelles Werk und besteht nur aus einem Satz. »Lebensfreude und Lebenskraft mit appassionato-Zusatz«, so charakterisierte Sibelius diese seine letzte Sinfonie. Ansteckende Lebensfreude und Humor vermittelt das farbenreiche Orchesterstück Revelry (englisch für ausgelassenes Fest, 1995) des 1961 geborenen Lowell Liebermann, der derzeit zu den angesagtesten Komponisten in den USA zählt. Der ehemalige Kruzianer Jan Arvid Prée (geb. 1998), bereits mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend komponiert, steuert seine neueste, im Auftrag des IMPULS-Festivals geschriebene Komposition perseverance in peace zum Programm bei. Preé erhielt 2016 den Hauptpreis des IMPULS-Festivals für Neue Musik in Sachsen-Anhalt bei der Halberstädter Orchesterwerkstatt.