8. Sinfoniekonzert

Jaromír Weinberger
Polka und Fuge aus der Oper Schwanda, der Dudelsackpfeifer

Jiří Pauer
Fagottkonzert

Bedřich Smetana
Die Moldau, Sinfonische Dichtung

Leoš Janáček
Blaník-Ballade, Sinfonische Dichtung

Bedřich Smetana
Blaník, Sinfonische Dichtung

Zum Abschluss der Konzertsaison unternehmen wir einen Ausflug elbaufwärts bis nach Tschechien und sind zu Gast im Vaterland des Komponisten Bedřich Smetana. Aus dessen sechsteiligem Zyklus sinfonischer Dichtungen erklingt, natürlich, die überaus populäre Moldau, aber auch das Finalstück Blaník. Es ist benannt nach jenem Berg, in den sich der Sage nach hussitische Kämpfer zurückgezogen haben und in tiefem Schlaf darauf warten, zur Verteidigung ihres Vaterlandes wieder zu den Waffen greifen zu können. Auch der aus Mähren stammende Leoš Janáček hat sich 1920 auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft von dieser Legende zu einem knapp 10-minütigen Stück, der Blaník-Ballade anregen lassen. Märchenmotive liegen der Handlung der Oper Schwanda, der Dudelsackpfeifer zugrunde. Mit ihr gelang dem jungen Komponisten Jaromír Weinberger 1927 ein Sensationserfolg. 1929/30 war Schwanda auf deutschsprachigen Bühnen die meistinszenierte Oper, und Polka und Fuge daraus geläufige Konzertstücke. Von echtem böhmischen Musikantentum in durchaus modernem Sinne ist auch das Fagottkonzert des Tschechen Jiří Pauer durchdrungen. Seit seiner Uraufführung 1947 durch die Tschechische Philharmonie erfreut es sich inzwischen auf der ganzen Welt großer Beliebtheit.