Kyung-Il Ko Ensemblemitglied am Anhaltischen Theater ab 2011/2012, wurde in Seoul geboren. Er begann sein Gesangsstudium an der Universität Hansei, bevor er zur nationalen Kunsthochschule Koreas wechselte. Er gewann 1998 den zweiten Preis im Junge Stimmen Chinas-Wettbewerb sowie den zweiten Preis im Eumak Choonchu-Wettbewerb. Im folgenden Jahr ging er als Gewinner aus dem Suri-Gesangswettbewerb hervor. Nach weiteren Preisen in Korea überzeugte er unter anderem als Finalist beim internationalen Verdi-Wettbewerb Citta di Busseto 2005 und 2007 sowie beim internationalen Monserrat Caballé-Wettbewerb. Von 2003 bis 2005 war Kyung-Il Ko Mitglied des Marseiller Opernstudios. Zu seinem Repertoire gehören vor allem die Partien der italienischen Oper wie zum Beispiel Basilio (»Il Barbiere di Siviglia«), Gaudenzio (»Il Signor bruschino«), Banco, Sicario und Appariazione (»Macbeth«), Colline (»La Bohème«), Angelotti und Sciarrone (»Tosca«), Dulcamara (»L’Elisir d’Amore«) sowie Partien aus Mozarts Werken. Bühnenerfahrung sammelte er unter anderem in Frankreich am Capitole de Toulouse, an der Opéra Massy (Paris), am Théâtre de Besançon und an der Opera Marseille sowie durch seine zahlreichen Auftritte bei Konzerten und Musikfesten in Bordeaux, Avignon, Toulon, Marseille, Nizza und Cannes. Außerdem sang er am National Theatre in Seoul den Angelotti in »Tosca« und den Dulcamara in »L’Elisir d’Amore«. In der Spielzeit 2010/2011 verkörpert Kyung-Il Ko den Arkel (»Pelléas et Mélisande«) am Theater Osnabrück und den Angelotti (»Tosca«) am Oldenburgischen Staatstheater. Der Bassist war in den Spielzeiten 2008/09 sowie 2009/10 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und sang hier unter anderem Partien in »Die Zauberflöte«, »Macbeth«, »La Bohème«, »Carmen«, »Die lustige Witwe«, »Les Contes d´Hoffmann«, »La Traviata«, »Pelléas et Mélisande«, »Dialogues des Carmélites«, »La Fille du Régiment«, »Falstaff«, »Tosca«, »Elektra« und »Otello«. Außerdem war er im Haus an der Dammtorstraße in der Neuproduktion von Brittens »Death in Venice« zu erleben.