Märchen für Menschen ab 6

Aladin und die Wunderlampe

In einer Fassung für das Anhaltische Theater von Jürg Schlachter

Premiere 18. November 2017, 16 Uhr

Aladin ist ein armer Tunichtgut, der jede Menge Unsinn im Kopf hat. Sein Leben gerät ordentlich durcheinander, als ein Zauberer seinen Weg kreuzt und mit seiner Hilfe an eine magische Lampe gelangen will. Der Zauberer verspricht sich von der Lampe große Macht, denn in dieser wohnt ein Dschinn, der seinem Besitzer jeden Wunsch erfüllen kann. Die begehrte Lampe ist jedoch in einer versunkenen Stadt eingeschlossen, und nur ein naiver Junge kann sie zurück ans Tageslicht bringen. Doch der Plan des Zauberers misslingt und Aladin gelangt in den Besitz dieser Wunderlampe. Aladin weiß gar nicht wie ihm geschieht, als Meister über einen Dschinn scheinen alle Träume auf einmal zum Greifen nah, und dann ist da auch noch die Prinzessin, die ihm gehörig den Kopf verdreht hat. Aladin und die Wunderlampe ist eine Geschichte voller Überraschungen und Poesie. Die kleinen und großen Zuschauer dürfen staunen und mitfiebern, wie es sich für ein Weihnachtsmärchen gehört.

Die Abenteuer des jungen Mannes, der am Ende das Böse besiegt und die Tochter des Sultans für sich gewinnt, haben zahlreiche Verfilmungen inspiriert. Sie sind als Musical ebenso erfolgreich wie als Ballett und Oper, es gibt Brett- und Computerspiele – und natürlich sind sie bestens geeignet, das Publikum des Anhaltischen Theaters Dessau zu begeistern. Generalintendant Johannes Weigand erzählt eine Geschichte voller Überraschungen und Poesie.



Inszenierung Johannes Weigand
Bühne Moritz Nitsche
Kostüme Katja Schröpfer
MusikAli N. Askin
DramaturgieAlmut Fischer, Raphaela Groh

AladinRoman Weltzien
Dschinn/WächterStephan Korves
Mutter/Königin der DunkelheitKerstin Schweers
ZaubererThomas Müller-Brandes
WesirSebastian Stert
Sultan/RatteDirk S. Greis
Prinzessin/BäuerinMarie Thérèse Albrecht

»Die Geschichte vom armen Tunichtgut Aladin […] ist die bekannte. Mit frechen Dialogen, Wortspielen und Slapstickeinlagen wird sie in Dessau jedoch zu etwas ganz Neuem. Alles wohl dosiert und gut aufeinander abgestimmt, bringt die Inszenierung Kinder genau so wie Erwachsene zum Lachen. Und zum Staunen. […] Die sieben Schauspieler lieferten am Sonnabend als Team im Gesamtpaket eine wunderbare runde Vorstellung, die selbst die kleinsten Premierenbesucher unterhielt. […]«
Ute König, Mitteldeutsche Zeitung, 20. November 2017, zur gesamten Kritik

»Es sollte nicht zu viel verraten werden über diesen märchenhaft-atmosphärischen Ausflug in den Orient, diese gelungene Einführung in 1001 Nacht. [...] Die Menge wurde glänzend unterhalten. [...] Wie schon in Sugar - manche mögen's heiß und Lady Hamilton bewies Weigand auch Sinn für die kleineren Details. Kongeniale Unterstützung war ihm durch Katja Schröpfer (Kostüme), Moritz Nitsche (Bühne) und Soundtrack-Bastler Ali N. Askin sicher. [...]«
Andreas Behling, Zerbster Volksstimme, 22. November 2017

»[…] Schon allein die Einstiegsszene des diesjährigen Weihnachtsmärchens „Aladin und die Wunderlampe“ in der Inszenierung von Generalintendant Johannes Weigand wirkt geheimnisvoll und spektakulär auf die Zuschauer. […] Die fantasievolle orientalisch anmutende Bühnengestaltung (Moritz Nitsche) sowie die traumhaften Kostüme (Katja Schröpfer) entführen die Zuschauer schnell in die Welt von „1001 Nacht“. Und was wäre ein Märchen ohne den Soundtrack? Diesen komponierte Ali N. Askin. Seine Musik spiegelt jede Stimmung des Märchens wieder: ob romantisch, witzig, gruselig, spannend, sacht oder laut; der Komponist trifft die richtigen Gemütstöne.«
SuperSonntag, 22. November 2017, zum gesamten Artikel

»[D]ie Kerngeschichte [wurde] mit ungeheurer Spielfreude, kleinen Slapstickeinlagen, einer märchenhaften (und dennoch sparsamen) Kulisse und hervorragend aufgelegten Mimen inszeniert. [...] Johannes Weigand und seinem Team ist es gelungen, märchenhafte Momente auf der Bühne zu inszenieren. Aber nicht mit hypermoderner Technik und fiktiven Dingen, sondern mit solider Theatertechnik und einem gut aufgelegtem Ensemble. [...] Diese Inszenierung reiht sich ein in die Tradition großer Weihnachtsmärchen in Dessau.«
INGO Stadtmagazin, Dezember 2017