Andrea Eckert etablierte sich 1991 als charismatische Protagonistin der Wiener Theaterszene. Maria Stuart , Judith, Elektra, Penthesilea, Der gute Mensch von Sezuan, Anna Galactia, Clara S, sind nur einige der von ihr verkörperten Hauptrollen. Mit Maria Callas in Meisterklasse von Terence McNally wurde sie zum Publikumsmagneten der Stadt. In elf Jahren sahen mehr als 170.000 Besucher diese Aufführung. Sie erhielt zahlreiche Theaterauszeichnungen, die KAINZ-MEDAILLE, den HEBBEL RING, den DOROTHEA NEFF PREIS und den SKRAUP PREIS. 2010 wurde sie mit dem Titel KAMMERSCHAUSPIELERIN geehrt, 2016 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Wien, 2017 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich. Sie gastiert in Film- und Fernsehproduktionen und tourt mit ihren Musikprogrammen im gesamten deutschen Sprachraum, in Israel und Amerika. Als erfolgreiche Dokumentarfilmerin erhielt sie für ihren Film Durch die Welt nach Hause – die Lebensreise des Frederic Morton die ROMY für den besten österreichischen Fernsehdokumentarfilm. Andrea Eckert ist seit 2016 Intendantin der renommierten Raimundspiele Gutenstein. Anläßlich des Kurt Weill Festivals 2017 war sie am Anhaltischen Theater als Lotte Lenya in der Produktion Die Seeräuberjenny zu sehen. Für Die Dreigroschenoper kehrt sie in der Spielzeit 2018 ans Anhaltische Theater Desasu zurück.