Silke Wallstein studierte Schauspiel an der HfS Ernst Busch Rostock. Es folgte ein 6-jähriges Engagement am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 1995 ist sie als freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin tätig. Tourneen mit eigenen Liedprogrammen (Weill, Eisler) führten sie durch Deutschland und die USA. Sie sang in Saginaw die Anna I in Die Sieben Todsünden und die Bessie in Mahagonny Songspiel. Am Anhaltischen Theater und an der Bühne Wittenberg ist sie immer wieder in Gastrollen zu erleben. Sie sang u.a. die Audrey in Little Shop of Horror und Frau Rottenmeier in Heid“, spielte die Amme in Romeo und Julia , die Margarethe in Viel Lärm um Nichts, Kapa in Die Feuerrote Blume, Isabella von Kastilien und die Fuggerin in Weltzeit Wittenberg, Mutter Krapp in Jagd auf Junker Jörg sowie Ottilie von Gersen in Gottes Narr und Teufels Weib. Ihre Inszenierung der Schulopern Der Jasager /Der Neinsager (Weill/Bredemeyer) für das Dessauer Kurt Weill Fest 2006 wurde mit überwältigendem Erfolg auch in Halle und im Berliner Ensemble aufgeführt. Für die Händelfestspiele Halle 2010 und 2011 inszenierte sie mit dem Stadtsingechor zu Halle Die Kinder des Mister Händel (UA), eine Produktion, die von Publikum und Presse gleichermaßen umjubelt wurde. Auch die Uraufführung der Kinderoper Oskar und die Groschenbande im Anhaltischen Theater Dessau im März 2012 für das Kurt Weill Fest Dessau 2012 und deren Voraufführungen 2011 während des Kongresses Kinder zum Olymp! und dem Theatertreffen der Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg sorgten für Furore und stehende Ovationen. Silke Wallstein ist regelmäßig als Beraterin und Jurorin bei Schülertheatertreffen des Landes Sachsen-Anhalt tätig, leitet verschiedene Kinder- und Jugendtheatergruppen, gibt Schauspielunterricht, Workshops und Erwachsenenseminare und war Jurymitglied für den Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Landeszentrum Spiel und Theater Sachsen-Anhalt und setzt sich in dieser Funktion für die Stärkung der professionellen freien Theaterszene und die Stärkung des Theaters mit Schülern ein.