222. Spielzeit 2016/17

David Ortmann war Schüler des Sprachenzweiges an der Landesschule Pforta. Am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg und später am Anhaltischen Theater Dessau arbeitete er als Regieassistent und lernte unter anderem bei Regisseuren wie Armin Petras, Lukas Langhoff, Andrea Moses und André Bücker. Neben zahlreichen Regiearbeiten in Dessau und Halberstadt/Quedlinburg inszenierte er bereits an den Bühnen Halle, der Bühne Wittenberg, am Theater Wismar, beim Aequinox-Festival Neuruppin und in diversen freien Produktionen. Im November 2014 debütierte er auf der Großen Bühne des Anhaltischen Theaters. Seine Inszenierungen wurden auf Gastspielen unter anderem in Brüssel gezeigt. Für seine theaterpädagogische Arbeit an den Bühnen Halle erhielt er 2011 den Förderpreis des 15. Jugend-Kultur-Preises vom Kultusministerium Sachsen-Anhalts.

Von 2013 bis 2015 leitete er, gemeinsam mit der Dramaturgin Sabeth Braun, das Alte Theater Dessau. In ihrer ersten Spielzeit entstanden statt der üblichen drei Premieren insgesamt siebzehn Schauspiel-Inszenierungen, junge Regisseure und kreative Handschriften prägten das Haus und gewannen ein neues und heterogenes Publikum. Hier entstanden auch ungewöhnliche Theaterformate wie WunschFilm, Tatort Dessau und Der Staatsanwalt hat das Wort.

Seit Sommer 2015 arbeitet er als freischaffender Regisseur. In der Spielzeit 2015/16 inszeniert er am Anhaltischen Theater mit Pinocchio zum zweiten Mal das Weihnachtsmärchen, nimmt seine Inszenierung Minettis Blut wieder auf, führt die Regie bei der Produktion Familiengeschichten.Belgrad im Alten Theater und moderiert weiterhin Der Staatsanwalt hat das Wort.

David Ortmann ist stolzer Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Leipzig.

www.davidortmann.de