Dominic Barberi ist in England geboren und schloss sein Studium am Royal Conservatoire of Scotland bei Stephen Robertson mit Auszeichnung ab.
Meisterkurse besuchte er u.a. bei Francisco Araiza, Deborah Polaski, Dame Ann Murray, Olaf Bär, David Syrus, Brigitte Fassbaender, Sir Thomas Allen.
Der junge Bass trat in ganz Großbritannien als Gast-Solist in zahlreichen Produktionen auf, unter anderem in Gioachino Rossinis Petite Messe solennelle, Antonín Dvořáks Stabat Mater, Michael Tippetts A Child of our Time, Joseph Haydns Die Schöpfung und Felix Mendelssohn-Bartholdys Elias sowie in Kopenhagen in Georg Friedrich Händels Messiah.
2014 gab er sein Debüt an der Opera North als Famigliari in L’incoronazione di Poppea. Als Ersatzbesetzung war er unter anderem als Salvaor in Manuel de Fallas La vida breve an der Opera North und Banquo in Giuseppe Verdis Macbeth an der Scottish Opera zu erleben. Weitere Rollen umfassen Theseus in Ein Sommernachtstraum, der Sprecher in Die Zauberflöte und Antinoo in Il ritorno d’Ulisse in patria.

Seit August 2015 ist Barberi Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper im Schillertheater Berlin und wird hierbei von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung durch ein Stipendium unterstützt. Im Schillertheater Berlin ist er in Rollen wie dem L’Oste in Manon Lescaut , 2. Geharnischte in Die Zauberflöte, Tom in Un ballo in Maschera, Pietro in Simone Boccanegra, Zweiter Gralsritter in Parsifal, uvm. zu erleben.

Zu den Höhepunkten der Saison 2016/17 zählen für ihn tragende Rollen wie der Colline in La Bohème und Sarastro in Die Zauberflöte an der Staatsoper Berlin. Hier singt er im Frühjahr 2017 auch wieder den Zweiten Gralsritter in Parsifal.

Im Sommer 2016 debutierte er bei den Bregenzer Festspielen, wo er den Colas in Bastien und Bastienne sowie den Commendatore in Don Giovanni verkörpterte.

Zukünftige Verpflichtungen führen Dominic Barberi u.a. als Abimelech in Samson et Dalilah und Ferrando in Il Trovatore an das Anhaltische Theater Dessau sowie als Alvise in Ponchiellis La Gioconda an das Landestheater Innsbruck.