223. Spielzeit 2017/18

Puppentheater für Menschen ab 4

Der kleine hässliche Vogel

nach dem Kinderbuch von Werner Heiduczek

»Wenn man hässlich ist, ist das Leben hässlich.« Es war einmal ein kleiner Vogel. Er war hässlich. Wirklich sehr hässlich. Noch hässlicher als schmutziger Schnee. Wenn der kleine Vogel zu den anderen Vögeln wollte, gab es großes Geschrei. Keiner wollte mit ihm befreundet sein. Traurig saß der kleine Vogel ganz allein auf seinem Baum und weinte. Nur in der Nacht, wenn die anderen Vögel schliefen, traute er sich den Schnabel zu öffnen und sang sein wunderschönes Lied. Der Mond war von dem Gesang so entzückt, dass er der Sonne davon erzählte. Da wurde sie ganz traurig: sie konnte das Lied des Vogels niemals hören. Und da die Sonne traurig war, wurde auch der Tag traurig. Es wurde immer grauer und trüber. Es war überhaupt eine traurige Welt. »So kann es nicht weitergehen«, sagten die Vögel und schickten den Habicht zur Sonne …

Eine Geschichte über den Wert des Einzelnen, das Anderssein und schließlich über das Miteinander …

Premiere: 14. Februar 2016, 15 Uhr (Puppenbühne)



Spiel Uta Krieg/Ingo Burghausen(Kontrabass)

Textfassung und RegieAnnegret Geist
Bühnenbild Simone Pätzold, Annegret Geist
Videoprojektion Steffen Fleischer
Kostüm Simone Pätzold
Puppenbau Udo Schneeweis
Musik Michael Letz, Ingo Burghausen
Technik Matthias Nagel