222. Spielzeit 2016/17

Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare

Hermia und Helena, Lysander und Demetrius sind mehr als 400 Jahre alt und haben doch nichts dazugelernt. Noch immer irren sie durch den Athener Wald, in dem Oberon und sein Diener Puck vergeblich versuchen, Titania und ihre Elfen zur Vernunft zu bringen. Dass Peter Squenz und seine Handwerker gleichzeitig probieren, die höchst tragische Komödie von Pyramus und Thisbe für die Hochzeit zustudieren, steigert die Verwirrung zusätzlich. Und am Ende gelingt es Puck nur mit knapper Not und mit Hilfe einer Zauberblume, die passenden Paare zu vereinen …

William Shakespeares »A Midsummer Night’s Dream« ist seit dem späten 16. Jahrhundert ein unerschöpflicher Quell der Theaterphantasie. Er hat nicht nur zahlreiche Komponisten von Henry Purcell bis Benjamin Britten und von Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu Carl Orff inspiriert, auch Dramatiker wie Andreas Gryphius und Botho Strauss nahmen Anleihen beim »Sommernachtstraum«. Doch keine dieser Adaptionen ist besser als das Original, dessen Feen-Herrscher Oberon und Titania zusammen mit dem Quälgeist Puck sogar zu himmlischen Ehren gekommen sind: Als Monde umkreisen die drei Figuren einträchtig den Planeten Uranus. Auf der großen Bühne des Anhaltischen Theaters aber, auf der sie schon seit längerer Zeit nicht zu Gast waren, werden sie nun wieder Elemente entfesseln und Menschen verwirren, einen biederen Handwerker mit Hang zum Höheren in einen Esel verwandeln und schließlich drei Ehen stiften. Happy End!?


InszenierungMalte Kreutzfeldt
Bühne und KostümeNikolaus Porz
DramaturgieAndreas Hillger


Theseus / OberonDirk Greis
Hippolyta / TitaniaIlli Oehlmann
HermiaJenny Langner
HelenaMarie Ulbricht
DemetriusPatrick Wudtke
LysanderFelix Defèr
PuckOliver Seidel
Squenz / PrologusPatrick Rupar
Zettel / PyramusGerald Fiedler
Flaut / ThisbeStephan Korves
Schnock / LöweJan-Pieter Fuhr
Schlucker / MondMario Klischies
Schnauz / WandSebastian Müller-Stahl
Egeus / ElfeKarl Thiele
ElfenSilvio Wiesner, Boris Malré