Seit der Spielzeit 2011/12 ist Felix Losert am Anhaltischen Theater Dessau als Operndirektor und Leitender Dramaturg für Musiktheater engagiert. Er betreute zahlreiche szenische und konzertante Musiktheaterproduktionen sowie Operngalen, die er auch moderierte. Neben seinem Engagement für Wagners Ring des Nibelungen in der Bauhausstadt Dessau setzte er sich u.a. für die Pflege der französischen Oper - bisheriger Höhepunkt war die Deutsche Erstaufführung von Massenets Esclarmonde - und der Operette ein.
Der gebürtige Berliner studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Kunstwissenschaft in seiner Heimatstadt sowie in Venedig bei Adriana Corazzol Guarnieri, Jürgen Maehder und Christian Martin Schmidt. Nach dem Magisterexamen war er Freier Mitarbeiter des Berliner Tagesspiegels und schrieb neben wissenschaftlichen Beiträgen regelmäßig Essays für die Opernzeitschrift Orpheus sowie für Institutionen wie die Staatsoper Stuttgart, die Münchner Philharmoniker und die Staatsoper Unter den Linden. Übersetzungen aus dem Italienischen fertigte er u.a. für die Internationale Bachakademie Stuttgart und das Theater St. Gallen an. Felix Losert war Assistent der Leitung des RIAS Jugendorchesters Berlin.
Am Theater Erfurt übernahm er seine erste Stelle als Dramaturg, bevor er als Leitender Dramaturg für Musiktheater an das Landestheater Linz ging. In über 50 Produktionen arbeitete er mit Regisseuren wie Andreas Baesler, André Bücker, Matthias Davids, Wolfgang Dosch, John Dew, Aurelia Eggers, Rosamund Gilmore, Hinrich Horstkotte, Roman Hovenbitzer, Uwe Eric Laufenberg, Anthony Pilavachi, Gabriele Rech, Tobias Ribitzki, Franziska Severin, Roland Schwab, Robert Tannenbaum, André Turnheim, Emmy Werner und Dominik Wilgenbus zusammen. Eigene Regiearbeiten am Anhaltischen Theater: Das Spitzentuch der Königin (2014/15), Die schöne Galathée“ (2013/14).