Jana Eimer studierte in Leipzig im Magisterstudiengang Theaterwissenschaft und Journalistik. Im Rahmen eines studienbezogenen Praktikums am Anhaltischen Theater Dessau arbeitete sie von 1998 bis 2001 an der Seite von Schauspieldirektor Helmut Straßburger und Hausregisseur Ernstgeorg Hering sowie zahlreichen Gastregisseuren an ca. 25 Produktionen mit. 2001 folgte durch Intendant Johannes Felsenstein das Engagement als Abendspielleiterin und Regieassistentin im Musiktheater. Seitdem hat sie über 100 Produktionen begleitet und an die 30 Gastspiele im In– und Ausland betreut. Von Johannes Felsenstein bekam sie die Möglichkeit für zahlreiche eigene Produktionen im Bereich Kindertheater, zuletzt die Oper Brundibar von Hans Krasa. 2008 inszenierte sie ihre erste Oper im hochdramatischen Genre, Brittens The Turn of the Screw. Für diese Produktion wurde sie für den Regiepreis der Götz–Friedrich- Stiftung nominiert und belegte den 2. Platz. 2008 erhielt sie das Stipendium der Richard-Wagner–Stiftung. Im Alten Theater brachte sie 2012 eine überaus erfolgreiche Inszenierung von Mozarts Bastien und Bastienne in eigener Textfassung auf die Bühne. Erfolgreich auch ihre ersten Produktionen im großen Haus des Anhaltischen Theaters – 2013 Donizetti´s Der Liebestrank und 2014 Bizets Carmen, für die sie eigens eine Dialogfassung schrieb und für das Bühnenbild verantwortlich zeichnete. Ebenfalls 2014, arrangierte und inszenierte sie, unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus, der Anhaltischen Philharmonie und zahlreichen Gastsolisten für das Classic-Open-Air auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie die Revue Walk of Fame! und die Kammeroper Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.