Die Regisseurin Rebekka Stanzel wuchs in Karlsruhe, Genf und Heidelberg auf und studierte nach dem Abitur angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Bereits während ihres Studiums wurde sie fest an die Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim unter Prof. Jutta Gleue engagiert, wo sie neben eigenen Regiearbeiten und der Leitung der szenischen Grundausbildung auch Aufgaben in Organisation und Assistenz bei der Leitung der Opernschule übernahm.

Als Regie- und Produktionsassistentin arbeitete sie mit vielen international renommierten Künstlern zusammen und machte schon früh durch einige sehr erfolgreiche Inszenierungen auch als Regisseurin auf sich aufmerksam. Sie wirkte am Teatre del Liceu Barcelona, dem Müveszetek Palotája Budapest und dem Teatro Real Madrid sowie den Staatstheatern Nürnberg und Braunschweig. Ein Meilenstein ihrer bisherigen Tätigkeit war dabei sicherlich die ungarische Erstaufführung von Richard Strauss‘ Capriccio 2013 in Budapest, die sie mit angesehenen Solisten wie Ildiko Raimondi, Bo Skovhus, Franz Hawlatha und Jörg Schneider inszenierte.

Die diplomierte Theaterwissenschaftlerin spricht fließend Französisch und Englisch, sowie Italienisch und Spanisch. Sie war 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und von 2002 bis 2005 Teil eines Kunstförderungsprogrammes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Seit 2011 ist sie freischaffend als Regisseurin, Schauspiellehrerin und Trainerin für Soft Skills im Unternehmensbereich tätig.